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Mehr als die Hälfte der Bundesbürger fordert, an deutschen Schulen mehr Agrarthemen im Unterricht zu behandeln. Fast 60 % sind der Auffassung, dass derzeit an den Schulen kein realistisches Bild der Landwirtschaft vermittelt wird. Das hat eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag des Vereins information.medien.agrar (i.m.a) ergeben.

 

Danach stehen für eine Mehrheit der Bundesbürger in den Medien vorherrschende Themen wie „Massentierhaltung“, „Subventionen“ oder „Antibiotika“ nicht im Vordergrund. Lediglich 1 % bis 5 % der Befragten sind der Ansicht, derartige Themen gehörten in den Unterricht. Dagegen wünschen sich 16 %, dass die Schüler mehr über die Erzeugung von Lebensmitteln und gesunde Ernährung lernen; 13 % möchten an den Schulen eine Vermittlung von Informationen über die Biolandwirtschaft, und 12 % favorisieren den Umwelt- und Umweltschutz. Auch Ackerbau und Tierhaltung wurden als relevante Themen für den Unterricht genannt.

 

Über die Hälfte der Befragten sind der Auffassung, dass die schulische Vermittlung von Wissen über das Leben in der Landwirtschaft und deren Bedeutung für die Gesellschaft dringend einer Reform bedürfen. Insgesamt 59 % der Bundesbürger haben den Eindruck, an den hiesigen Schulen werde ein unrealistisches Bild der deutschen Landwirtschaft vermittelt.

 

Für i.m.a.-Geschäftsführer Patrik Simon zeigen die Ergebnisse, „dass die Verbraucher mit ihrem Wunsch nach einer umfassenden Information über die Landwirtschaft mit den Interessen der Bauern konform gehen“. Damit ergebe sich ein deutlicher Unterschied zur öffentlichen Berichterstattung und zum gegenwärtigen Unterricht an den Schulen. Ziel müsse es sein, Themen der Landwirtschaft dauerhaft in den Unterrichtsplänen zu verankern. AgE

 

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Kritik an der zeitlichen Verzögerung bis zur Vorlage der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung hat der Deutsche Bauernverband (DBV) geübt. Viele Detailregelungen zur Umsetzung des Greening ab 2015 kämen für die Landwirte zu spät, um bei der jetzt anstehenden Herbstaussaat noch reagieren können, monierte der Bauernverband heute in einer Presseverlautbarung und verwies auf die Vorgaben bei den Randstreifen sowie für Leguminosen auf ökologischen Vorrangflächen. Nunmehr müssten Bund und Länder die Regelungen zur nationalen Umsetzung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) so zügig wie möglich beschließen, damit die Landwirte Klarheit über die Vorgaben hätten.

 

Grundsätzlich unterstützt der Bauernverband den Ansatz des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die verschiedenen Umsetzungsoptionen im Rahmen des EU-rechtlich Möglichen pragmatisch auszugestalten. Mit Blick auf das Einführungsjahr 2015 ist es dem DBV besonders wichtig, die Möglichkeit zum Anbau von Zwischenfrüchten und dessen Anrechnung als ökologische Vorrangflächen flexibel und praktikabel umzusetzen. Allerdings drohe gerade hier neue Bürokratie und Verunsicherung durch die vorliegende Verordnung.

 

So sehe der Entwurf sieht vor, den maximalen Anteil von 60 % einer Kulturart in der Mischung anhand des „Anteils der keimfähigen Samen der Mischung" zu bestimmen. Dies sei jedoch nach Einschätzung von Landwirten und Pflanzenzüchtern nicht praktikabel, weil bei vielen Zwischenfrüchten keine verlässlichen Daten über das Tausendkorngewicht vorlägen, erläuterte der Bauernverband. Zudem könne die Keimfähigkeit der Saatgutmischung je nach Lagerdauer im landwirtschaftlichen Betrieb schwanken. Besser wäre laut DBV, auf die üblichen Angaben im Saatguthandel zurückzugreifen, denen zufolge Saatgutmischungen nach dem Gewichtsanteil auf dem Etikett gekennzeichnet werden müssen. „Dies wäre eine klare, überprüfbare Definition“, so der Bauernverband. AgE

 

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