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28.05.14

Liebe Fussballfreunde!

Bald geht es wieder los und auf einmal sind ganz viele Menschen im Fußballfieber, die sich sonst eher weniger für das runde Ding interessieren, dem 22 Spieler nachjagen!

Wir freuen uns darauf, mit unseren Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern zusammen nicht nur die Spiele am Fernseher zu genießen, sondern mit Ihnen zusammen den Fußball-Kenner der WM 2014 zu ermitteln! Alle können dabei sein, egal ob alt oder jung, Mann oder Frau :-)

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Top-News

Den Handlungsbedarf auf dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt haben Referenten auf einem Symposium zum internationalen Jahr der familienbetriebenen Landwirtschaft in dieser Woche in Magdeburg betont. Nach den Worten des Sonderbotschafters für das von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufene „Internationale Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe“, Gerd Sonnleitner, muss in jedem Fall der Vorrang aktiver Landwirte vor Investoren sichergestellt werden, die den Erwerb land- und forstwirtschaftlicher Flächen lediglich als eine sichere Anlagemöglichkeit betrachten. „Bäuerliche Unternehmer müssen frei über die Größe und Ausrichtung ihrer Betriebe entscheiden können“, erklärte der langjährige Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Das schließe eine breite Eigentumsstreuung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen in der Hand von Land- und Forstwirten und der Landbevölkerung ein.



Auch der Generalsekretär des Rates für Nachhaltigkeit (RNE), Prof. Günther Bachmann, hob die Notwendigkeit einer breiten Eigentumsstreuung als Voraussetzung für eine unternehmerisch getragene, nachhaltige Landwirtschaft hervor. Bachmann kritisierte eine wachsende Konzentration von Kapital und Boden in der Landwirtschaft. Dies steigere das kurzfristige Denken und trage zum Misstrauen der Öffentlichkeit gegenüber der Landwirtschaft bei. Als wichtiges Stabilitätskriterium nannte er die Zurechenbarkeit von Verantwortung für den ökologischen Zustand und für die Arbeits- und Verdienstbedingungen in der regionalen Wirtschaft. Dafür müsse die ökonomische Dimension der Nachhaltigkeit stärker thematisiert werden.



„Landwirtschaft muss ein Gesicht haben“, sagte Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens. Sie gehöre „in die Gesellschaft.“ Landwirtschaft solle auch künftig dazu beitragen, „dass es sich gut lebt und arbeitet im für unser Land so prägenden ländlichen Raum.“ Sowohl Prof. Peter Wagner von der Martin-Luther-Universität Halle als auch der Direktor des Thünen-Instituts für ländliche Räume, Prof. Peter Weingarten, warnten vor vereinfachenden agrarstrukturellen Betrachtungen. AgE

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Der Fachverband Biogas (FvB) erwartet für 2014 ein historisches Tief beim Neubau von Biogasanlagen. Nach einer heute von dem Verband vorgelegten Schätzung soll in diesem Jahr lediglich eine Gesamtleitung von 37 MW neu ans Netz gehen; durch Repowering- und Flexibilisierungsmaßnahmen könnten weitere 90 MW hinzukommen. Für seine Prognose hatte der FvB - wie in den Vorjahren - Branchenteilnehmer aus den eigenen Verbandsreihen befragt.



FvB-Geschäftsführer Manuel Maciejczyk hob hervor, dass noch nie seit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahr 2000 weniger neue Biogasanlagen ans Netz gegangen seien. Nach seinen Angaben fiel der Zubau bereits 2013 mit 191 MW kleiner aus als im Jahr 2012 mit 255 MW.



Für Maciejczyk geht Biogas „ganz klar als Verlierer der unsäglichen Irrungen und Wirrungen rund um die vermeintlich hohen Kosten der Energiewende vom Platz“. Von den mehr als 63 000 Arbeitsplätzen im Jahr 2011 seien Ende 2013 noch 41 000 übrig geblieben, und das mit weiter fallender Tendenz. Betroffen seien vor allem die strukturschwachen ländlichen Regionen, gab der Verbandsvertreter zu bedenken.



Laut Maciejczyk erzeugten 2013 bundesweit insgesamt 7 850 Biogasanlagen rund 24,3 TW Strom und versorgten damit knapp 7 Millionen durchschnittliche Haushalte. Trotz der denkbar ungünstigen Ausgangslage konstatierte der Geschäftsführer den FvB-Mitgliedern aber nach wie vor viel Innovationskraft. Vor allem in die Flexibilisierung bestehender Anlagen werde investiert. Darüber hinaus böten der Branche zumindest Güllekleinanlagen und Anlagen zur Behandlung von getrennt gesammelten Bioabfällen eine Perspektive. AgE

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