Aktuelles

26.11.14

Im Zuge der aktuellen Diskussion um die Neuausrichtung des Landesraumordnungsplans in Niedersachsen, sowie die Ausweisung von „naturnahen Elementen“ im Landkreis Nienburg, hat sich massiver Widerstand der Landwirte und Grundstückseigentümer gebildet. Darüber hinaus ist anhand des diesjährigen Rückgangs der AFP Anträge der landwirtschaftlichen Betriebe in Niedersachsen von über 1.000 in 2013 auf 69 in 2014 (LK NI: 0 Anträge ; LK DH: 1 Antrag) die Folge der ungünstigen agrarpolitischen Rahmenbedingungen abzulesen.

Daher hat sich die Gruppe „Ohne Bauern stirbt das Dorf“ gegründet. Die RWG Niedersachsen Mitte unterstützt diese Initiative. Dadurch soll klar zum Ausdruck gebracht werden, dass auch die vor- und nachgelagerten landwirtschaftlichen Bereiche von jeglicher Schwächung des ländlichen Raumes betroffen sind.

30.10.14
Beginn 19:30 Uhr im Gasthaus "Zur Post" in Staffhorst
30.10.14

Auch in diesem Jahr möchten wir unsere Mitglieder herzlich zu den insgesamt acht stattfindenden Regionalversammlungen der Raiffeisen-Warengenossenschaft Niedersachsen Mitte eG einladen.

Hier möchten wir Ihnen eine detaillierte Auskunft über das vergangene Geschäftsjahr, sowie auch über die zukünftigen Ziele unseres Unternehmens geben. Zu den Terminen geht es HIER.

Top-News

Wetterextreme wie Hitzewellen, die bislang ungewöhnliche Ereignisse waren, könnten bald die neue Normalität sein. Das zeigt ein von der Weltbank veröffentlichter Bericht, an dem das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zusammen mit dem Climate Analytics (CA) und dem britischen Overseas Development Institute (ODI) gearbeitet hat. Wie das PIK gestern mitteilte, wird kaum eine Region von den Folgen des Klimawandels ausgenommen sein. Zudem sei das Risiko für die Menschen dort am größten, wo mehrere Klimafolgen zusammenwirkten.



CA-Verteter Bill Hare erklärte, es sei bei der Betrachtung und Bewertung von Klimafolgen entscheidend, das gesamte Bild zu betrachten, zum Beispiel wie Hitzewellen Ernterückgänge bewirken könnten und Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen in einer Region hätten. PIK-Direktor und erster Leitautor des Berichts, Hans Joachim Schellnhuber, wies darauf hin, dass vor allem Entwicklungsländer die stärksten Klimafolgen zu spüren bekommen dürften, insbesondere in den Tropen. Gerade hier fehlten ihnen aber die Mittel, sich darauf einzustellen.



Der Präsident der Weltbank-Gruppe, Jim Yong Kim, stellte fest, der Klimawandel mache es „schwieriger, Armut zu verringern; er betrifft die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen". Das habe ernste Folgen für Entwicklungs-Etats und für Institutionen wie die Weltbank-Gruppe. AgE

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Für unbegründet hält der stellvertretende Leiter des Thünen-Instituts (TI) für ländliche Räume, Dr. Peter Mehl, Befürchtungen, wonach eine weitgehende Reform der Hofabgabeklausel in der Alterssicherung der Landwirte (AdL) das eigenständige agrarsoziale Sicherungssystem in Frage stellen würde. In einem Beitrag für die Agrarsoziale Gesellschaft (ASG) weist Mehl darauf hin, dass es in sechs EU-Mitgliedstaaten agrarsoziale Sondersicherungssysteme gebe. Außer Deutschland verfüge allerdings nur Frankreich über eine Hofabgabeklausel, die zudem deutlich weniger einschränkend sei als die hiesige.



Relevanter für die Zukunft des Sondersystems ist nach Einschätzung des Wissenschaftlers die Tatsache, dass mittlerweile die Anzahl der von der Versicherungspflicht zur Alterskasse befreiten Landwirte und Ehegatten die Anzahl der tatsächlich Versicherten übertrifft. Laut Mehl könnte sich der Akzeptanzverlust des Systems bei der wachsenden Anzahl von Landwirten, die von der Hofabgabeklausel negativ betroffen sind, für den Fortbestand der landwirtschaftlichen Alterskasse als problematischer erweisen als die von ihm vorgeschlagene zehnprozentige Abschlagsrente. Mehl. „Auch Pflichtversicherungssysteme können ohne die grundsätzliche Zustimmung der in ihr Versicherten nicht auf Dauer bestehen.“



Der wesentlichen Vorteil einer von ihm vorgeschlagenen Rente mit 10-%-Abschlag sieht der Thünen-Wissenschaftler darin, dass die Rigidität des Hofabgabeerfordernisses gemildert würde, ohne dabei die agrarstrukturelle Zielsetzung der AdL aufgeben zu müssen. AgE

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