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18.07.16

Unsere Getreidefeldtage im Juni 2016 waren ein voller Erfolg. Unter dem nachfolgenden Link sehen Sie einige Bilder von den Getreidefeldtagen in Ubbendorf und Schweringen sowie von der Veranstaltung der Junglandwirte. Hier geht's zur Bildergalerie...

29.06.16

Endlich geschafft! Am 22.Juni 2016 konnten wir unseren 9 Auszubildenden zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung gratulieren...//weiterlesen

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Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Johannes Remmel hält an dem Vorhaben fest, bis Jahresende 2016 auf das Kürzen der Schnäbel von Legehennen zu verzichten. Geflügelzucht ohne Schnabelkürzen sei möglich, betonte der Bündnisgrüne heute beim Besuch eines Geflügelbetriebes in Bocholt, wo er sich über die artgerechte Haltung von Legehennen informierte.

 

Der Betrieb verzichtet laut Angaben des Agrarressorts inzwischen vollständig auf das Schnabelkürzen und hat ein sogenanntes Fitnesskonzept etabliert. Die fachliche Grundlage dafür ist ein vom Minister initiiertes wissenschaftliches Projekt, in das die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) eng eingebunden ist. Bei dem Vorhaben geht es darum, den Stall abwechslungsreicher und vor allem das Futter tiergerechter zu gestalten.

 

Das Fitnesskonzept beruht laut Ministerium auf einer stärker ausgewogenen Tierernährung und stellt den gesunden Stoffwechsel des Tieres im Vordergrund. Dabei stehe eine rohfaserreichere und nährstoffärmere Ernährung im Zentrum. Die so gefütterten Tiere seien ausgeglichener und zeigten keine Aggressivität untereinander. Zugleich seien sie vitaler und hätten intaktes Gefieder.

 

„Wir müssen den Blick wieder mehr auf das Tier richten und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen“, erklärte Remmel. Ihm sei es wichtig, dass das tierschutzrelevante Kürzen des Oberschnabels bei Legehennen „sehr bald“ beendet werde. Der Minister zeigte sich erfreut, dass das entwickelte Fitnesskonzept in Verbindung mit einer tiergerechteren Haltungsausstattung gut wirke und sich die Hennen wohlfühlten. AgE

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Nun ist es endgültig: Der Handel und die Aussaat von Wintergetreidesaatgut, das mit den neonikotinoiden Wirkstoffen Clothianidin, Imidacloprid oder Thiamethoxam behandelt wurde, ist in Deutschland ausnahmslos verboten. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt unterzeichnete heute die betreffende „Verordnung über das Inverkehrbringen und die Aussaat von mit bestimmten Pflanzenschutzmitteln behandeltem Saatgut“. Damit stärke er den Bienenschutz, betonte der Ressortchef. In Deutschland selbst war eine Saatgutbehandlung mit diesen Insektiziden bereits untersagt. Mit der Neuregelung wird nun auch die Einfuhr solchen Saatgutes und dessen Aussaat verboten.

 

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium erläuterte, werden die Bienen mit der neuen Verordnung dauerhaft vor neonikotinoidhaltigem Staub geschützt, der bei der Aussaat von mit Neonikotinoiden behandeltem Wintergetreide entstehen könne. Die Verordnung entspreche der Eilverordnung des Ministers aus dem Sommer 2015 und verschärfe die EU-Regeln langfristig.

 

„Der Schutz der Bienen liegt mir besonders am Herzen, denn ihr Wert für die Natur und die Menschen ist enorm“, sagte Schmidt. Rund 80 % der heimischen Pflanzen müssten bestäubt werden, „damit wir Obst und Gemüse ernten können“. Deshalb kämpfe er schon lange für den Bienenschutz, so der Minister. Das jetzt dauerhafte Verbot der Einfuhr und Aussaat von Wintergetreidesaatgut, das mit in Deutschland nicht zugelassenen Neonikotinoiden behandelt wurde, wertete der CSU-Politiker als „großen Erfolg für den Bienenschutz und gleichzeitig für die Bauern“, die auf die Bestäubung ihrer Pflanzen durch Bienen angewiesen seien. AgE

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