Aktuelles

26.11.14

Im Zuge der aktuellen Diskussion um die Neuausrichtung des Landesraumordnungsplans in Niedersachsen, sowie die Ausweisung von „naturnahen Elementen“ im Landkreis Nienburg, hat sich massiver Widerstand der Landwirte und Grundstückseigentümer gebildet. Darüber hinaus ist anhand des diesjährigen Rückgangs der AFP Anträge der landwirtschaftlichen Betriebe in Niedersachsen von über 1.000 in 2013 auf 69 in 2014 (LK NI: 0 Anträge ; LK DH: 1 Antrag) die Folge der ungünstigen agrarpolitischen Rahmenbedingungen abzulesen.

Daher hat sich die Gruppe „Ohne Bauern stirbt das Dorf“ gegründet. Die RWG Niedersachsen Mitte unterstützt diese Initiative. Dadurch soll klar zum Ausdruck gebracht werden, dass auch die vor- und nachgelagerten landwirtschaftlichen Bereiche von jeglicher Schwächung des ländlichen Raumes betroffen sind.

26.09.14

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23.09.14

Der Neubau des Kartoffelzentrum in Steimbke geht mit großen Schritten voran. Die erste Halle, die als Kistenkühllager dient, ist vor kurzem mit den ersten Kartoffeln bestückt worden. Eine Kapazität von insgesamt 8.000 to, eingeteilt in 8 Fächer je 1.000 to hat das Lager zu bieten. Die Fertigstellung der Produktionshalle ist für Ende 2014 geplant. Sehen Sie HIER die ersten Bilder aus dem fertiggestellten Kistenkühllager.

Top-News

Die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland werden nach Einschätzung des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) durch die Einführung des Mindestlohns gegenüber süd- und osteuropäischen Anbauregionen erheblich benachteiligt. Der Verband geht deshalb davon aus, dass weniger Arbeitsplätze für Saisonarbeitskräfte und der Verlust von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft mit den vor- und nachgelagerten Bereichen die Folgen sein werden.



BLHV-Präsident Werner Räpple erklärte bei der gestrigen Weihnachtspressefahrt des Verbandes, dass dann deutlich bessere Erlöse erforderlich seien, um beispielsweise die Produktion von Spargel oder Erdbeeren in der Region zu halten. „Dafür sind wir auch auf die Unterstützung von Verbrauchern und des Lebensmitteleinzelhandels angewiesen“, stellte Räpple klar.



Sorge bereitet ihm zufolge auch die zusätzliche Bürokratie wie zum Beispiel für die Dokumentation von Arbeitszeiten. Bislang stehe fest, dass der Beginn, die Dauer und das Ende der täglichen Arbeitszeit aufgezeichnet und bei einer Kontrolle den Zollbeamten vorgelegt werden müssten.



Auch die Frage der Anrechenbarkeit von Kost und Logis auf den Lohn sei noch nicht befriedigend geklärt, sagte Räpple. Der BLHV fordere deshalb praxistaugliche Regelungen für die vorgeschriebenen Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten sowie zur Frage der Anrechenbarkeit von Kost und Logis. AgE

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Die Bundesregierung will den Ländern zusätzliche Regulierungsmöglichkeiten für die Düngung in besonders belasteten Gebieten einräumen. Das geht aus der Novelle der Düngeverordnung hervor, auf deren Entwurf sich das Bundeslandwirtschafts- und das Bundesumweltministerium jetzt verständigt haben.

 

Wie erwartet sieht der Entwurf einige Länderöffnungsklauseln vor. Unter anderem sollen die Länder in Gebieten mit mehr als 50 mg Nitrat je Liter Grundwasser die zusätzliche Nachdüngung aufgrund vorangegangener Witterungsereignisse auf 10 % des ermittelten Düngebedarfs deckeln können.

 

Das Fassungsvermögen von Güllelager soll in solchen Gebieten von den generell vorgesehenen sechs auf sieben Monate angehoben, die Sperrzeit für die Stickstoffdüngung im Gemüsebau um vier Wochen verlängert werden. Für die Ausnahme kleiner Betriebe von der Düngebedarfsermittlung und vom Nährstoffvergleich sollen die Grenzwerte auf die bislang geltenden Werte abgesenkt werden können.

 

Neben der Stickstoffdüngung wollen die Ressorts in der Verordnung die Phosphatdüngung stärker regulieren. Danach soll die Phosphatdüngung ab 2018 in sehr hoch mit Phosphor versorgten Böden auf die Hälfte der Nährstoffabfuhr begrenzt werden.

 

Ferner soll eine Bilanzierung Nährstoffzufuhr und -abfuhr für den Gesamtbetrieb angestrebt werden. Als Termin für die Einführung einer solchen „Hoftorbilanz“ wird der 1. Januar 2018 genannt. Die Regelung soll zunächst nur für Betriebe mit mehr als 2 000 Mastschweineplätzen und 3 Großvieheinheiten (GV) je Hektar gelten. AgE

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