Aktuelles

01.03.17

Sehr geehrte Mitglieder und Kunden,

hiermit laden wir Sie zu unseren diesjährigen Feldbegehungen in den verschiedenen Regionen ein. Die Termine dafür entnehmen Sie bitte aus den hinterlegten Datein:

Termine im Raum Mellinghausen

Termine im Raum Steyerberg

Termine im Gebiet Nord

Termine im Gebiet Ost

Top-News

Nachdem die nordrhein-westfälische Landesregierung im Februar eine „Hygiene-Ampel“ auf den Weg gebracht hat, folgt jetzt das „Hygienebarometer“ in Niedersachsen. Damit sollen kontrollierte Betriebe laut Landwirtschaftsminister Christian Meyer die Möglichkeit erhalten, durch einen Aushang für sich zu werben. Nach Angaben des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums handelt es sich allerdings um „eine rein freiwillige Lösung“. Die Unternehmen sollen selbst darüber entscheiden können, ob sie die Hygienebeurteilung nutzen und im Betrieb aushängen wollen.

Alle Ergebnisse würden jedoch dokumentiert und „als Basis für zu treffende Maßnahmen herangezogen“, so das Agrarressort. Eine landesweite Einführung der Kontrollen solle noch in diesem Jahr erfolgen.

 

Getestet wird das Kontrollvorhaben laut Ministerium zunächst pilotweise in Hannover und Braunschweig. Die amtliche Hygienebeurteilung erhielten neben Gastronomiebetrieben auch Bäckereien und Fleischereien sowie Einzelhandelsbetriebe und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung. Zu den Prüfkriterien zählten die Einhaltung der Kühl- und Hygienevorschriften, der bauliche Zustand, die Personalhygiene, die Rückverfolgbarkeit, die Kennzeichnungsvorschriften sowie die Dokumentationspflichten im Rahmen der Eigenkontrolle. Die Kriterien und die Gestaltung des „Hygienebarometers“ wurden nach Angaben Meyers mit den Vertretern der Pilotstädte und der Landesverbraucherzentrale abgestimmt. Verbände und Kommunen seien aber weiterhin zur Mitwirkung bei der Umsetzung und bei Fragen zur Praktikabilität aufgerufen.

 

Rückendeckung für das Vorhaben bekam Meyer von der Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Petra Kristandt. Ihrer Ansicht nach sollte die Kennzeichnung nach der Pilotphase für alle Betriebe verpflichtend werden. Nur so hätten die Verbraucher die Chance, ihr Essen „mit einem sicheren Gefühl genießen zu können“.

 

Zu den Unterstützern der Maßnahme gehört nach Ressortangaben in der jetzigen Form auch das Fleischerhandwerk in Niedersachsen. „Unsere Betriebe haben nichts zu verbergen“, betonte die Geschäftsführerin des Fleischerverbandes Niedersachsen-Bremen, Isabell Dohm. Die Pilotphase werde nun zeigen, ob noch Verbesserungspotential vorhanden sei. AgE

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Der Bundestag wird in dieser Woche die voraussichtlich letzten Gesetzesänderungen im Agrarbereich für diese Legislaturperiode auf den Weg bringen. Dabei handelt es sich um die Aufhebung des Verfütterungsverbots von tierischem Fett an Wiederkäuer, für das eine Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuchs (LFGB) erforderlich ist, ferner um ein gesetzliches Verbot der Schlachtung trächtiger Tiere sowie um ein grundsätzliches Verbot der Pelztierhaltung in Deutschland.

 

Bei geplanten Schlachtverbot für trächtige Tiere soll es eine Ausnahmeregelung für Schafe und Ziegen geben. Das Verbot der Pelztierhaltung soll in Form einer Untersagung mit Erlaubnisvorbehalt geregelt werden. Die Übergangszeit für bestehende Betriebe soll auf fünf Jahre festgelegt werden. Union und SPD hatten sich Ende März auf die nun geplanten Neuregelungen verständigt.

 

Die Gesetzesänderungen sollen als Artikelgesetz beschlossen werden. Sie sollen angehängt werden an eine Anpassung des Tiererzeugnisse-Handelsverbotsgesetzes. Die erste Beratung wird ohne Aussprache erfolgen. Der Gesetzentwurf soll am kommenden Donnerstag im vereinfachten Verfahren in die zuständigen Ausschüsse überwiesen werden. AgE

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