Aktuelles

29.07.16

In diesem Jahr fallenin vielen Rapsstoppeln hohe Befallsintensitäten mit Phoma und Verticillium auf. Es lohnt sich noch mal genauer hinzusehen. Durch eine effektive...//weiterlesen

18.07.16

Unsere Getreidefeldtage im Juni 2016 waren ein voller Erfolg. Unter dem nachfolgenden Link sehen Sie einige Bilder von den Getreidefeldtagen in Ubbendorf und Schweringen sowie von der Veranstaltung der Junglandwirte. Hier geht's zur Bildergalerie...

29.06.16

Endlich geschafft! Am 22.Juni 2016 konnten wir unseren 9 Auszubildenden zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung gratulieren...//weiterlesen

Top-News

Die Reise von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt nach Moskau zu Gesprächen mit Vertretern der russischen Regierung hat hierzulande ein zwiespältiges Echo hervorgerufen. Während der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, Schmidts Initiative für eine Normalisierung der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland heute ausdrücklich begrüßte, kam zuvor vom Agrarsprecher der grünen Bundestagsfraktion, Friedrich Ostendorff, deutliche Kritik.

 

Nach Rukwieds Überzeugung unterstreicht die Reise des Ministers nach Russland, dass die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft den potentiellen Handelspartner Russland nicht aus dem Auge verlieren dürfe. Nach Angaben des Bauernpräsidenten hat das russische Embargo den deutschen Agrar- und Ernährungssektor allein im ersten Jahr fast 1 Mrd Euro gekostet. Allerdings zähle auch der russische Verbraucher, der bisher deutsche Qualitätsprodukte geschätzt und bevorzugt nachgefragt habe, beim Embargo zu den Verlierern. „Wenn Bundesminister Schmidt jetzt die Möglichkeiten auslotet, um die Handelsbeziehungen wieder zu beleben, ist dies im gegenseitigen Interesse“, betonte Rukwied. Selbst kleine Schritte hin zur Normalität wären hilfreich.

 

Ostendorff sieht dagegen kaum eine Chance für eine Wiederherstellung der ursprünglichen Handelsströme. Nach Auffassung des Grünen-Politikers signalisiert Schmidt mit seiner Reise lediglich Aktionismus. Ohnehin sei die „Mär des Export“ als Lösung für die bereits vom Weltmarkt geplagten Bauern der falsche Weg. AgE

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Angesichts der jüngsten Erholung der Weltmarktpreise für Milchpulver gibt sich das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) optimistisch, dass der immer noch reichliche Produktionsüberschuss am globalen Milchmarkt im Zuge einer „Neuausrichtung“ langsam abgebaut werden könnte. Die Washingtoner Experten rechnen in ihrem aktuellen Bericht für dieses Jahr zwar mit einem Anstieg der globalen Milcherzeugung, die im Vergleich zu 2015 um 6,12 Mio t oder 1,2 % auf 499,81 Mio t höher ausfallen soll. Allerdings verteuerte sich Vollmilchpulver dem Ministerium zufolge bis Anfang Juli im Vergleich zu Mitte Februar um fast 12 %.

 

Als Ursache sehen die US-Fachleute ein insgesamt geringeres Exportangebot sowie die anziehende Nachfrage nach Vollmilchpulver in vielen asiatischen Ländern. Vor allem China hat sich mit größeren Mengen am Weltmarkt eingedeckt; allein im Mai 2016 stiegen die Vollmilchpulverimporte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 %. Deshalb erhöhte das USDA seine Prognose für die in diesem Jahr zu erwartenden Lieferungen von Vollmilchpulver nach China um immerhin 15 000 t auf 375 000 t; im vergangenen Jahr waren es 347 000 t.

 

Außerdem verzeichneten die Marktexperten seit Anfang Mai eine Verteuerung von Magermilchpulver in den dominierenden Exporthäfen Ozeaniens um 11 %, und das trotz reichlich gefüllter Lager im eigenen Land und umfangreicher Interventionsmengen in der Europäischen Union. Diese Überschüsse dürften nach Ansicht des USDA eine weitere Erholung der Magermilchpulverpreise in der nahen Zukunft erschweren, so dass eine kräftigere Preiserholung bis in das kommende Jahr hinein weitgehend auszuschließen ist.

 

Allerdings könnte die jüngste Verteuerung der Milchpulverpreise darauf hindeuten, dass die Marktversorgung mit Milcherzeugnissen insgesamt zunehmend unsicher wird, denn einige wichtige Exportländer wie Argentinien und Neuseeland dürften ihre Milcherzeugung im laufenden Jahr zurückfahren. Außerdem prognostiziert das Washingtoner Agrarressort für 2016 im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich rückläufigen Anstieg der Milchanlieferungen in der Europäischen Union. AgE

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