Aktuelles

15.06.15

Am vergangenen Freitag fand der große Getreidefeldtag der Raiffeisen-Warengenossenschaft Niedersachsen Mitte eG (RNM) in Schweringen statt. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen konnten viele Teilnehmer begrüßt werden.Gewappnet mit ausreichend Getränken wurden an den drei Versuchsstandorten Getreidesorten, Fungizid- und Herbizidanwendungen, sowie... /weiterlesen 

26.09.14

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Top-News

Die grünen Landwirtschaftsminister aus Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein haben einen Gesetzentwurf für ein bundesweit einheitliches Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen vorgelegt. Nach Angaben der Minister soll die Regelung sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene Rechtssicherheit schaffen und den nach ihrer Ansicht bisher nur unzureichend berücksichtigten Länderinteressen Rechnung tragen. Der Gesetzentwurf soll am 10. Juli in den Bundesrat eingebracht werden.

 

Anlässlich der Präsentation des Entwurfs betonte der schleswig-holsteinische Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck heute in Kiel die Notwendigkeit eines flächendeckenden Anbauverbots für gentechnisch veränderte Pflanzen. Ihm zufolge kann nur eine bundeseinheitliche Regelung die Gentechnikfreiheit in der Lebensmittelkette sichern. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt müsse diesen Umstand endlich anerkennen und nicht vor der Verantwortung zurückschrecken, forderte Habeck.

 

Nach Darstellung der grünen Länderminister widersprechen gleich mehrere Gutachten der Auffassung des Bundeslandwirtschaftsministeriums, der Anbau von „Genpflanzen“ sei nur auf Länderebene „wetterfest“ zu regeln. Die europäische Opt-Out-Richtlinie ermögliche den Mitgliedstaaten zudem mehr Möglichkeiten, den Anbau von Genpflanzen einzuschränken oder zu verbieten. Die große Mehrheit der Länder habe ferner im April 2014 im Bundesrat die Bundesregierung aufgefordert, bei der Umsetzung der Opt-Out-Richtlinie bundeseinheitliche Verbote auszusprechen. Nun sei es an der Bundesregierung, endlich klare Regelungen mitzutragen und umzusetzen. AgE

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Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, sieht in der politischen Absicht, langfristig auf die Nutzung fossiler Energieträger zu verzichten, eine Chance, aber auch eine große Herausforderung für die Landwirtschaft. Dies hat der Verbandspräsident anlässlich des Weltbauerntages vergangene Woche in Mailand bekräftigt. „Die Steigerung der globalen Nahrungsmittelproduktion zur Sicherung der Welternährung ist unsere vordringlichste Aufgabe, die nicht durch überzogene Ziele beim Klimaschutz torpediert werden darf“, warnte Rukwied. Der Landwirtschaft müsse deshalb bei den anstehenden Klimaverhandlungen in Paris im Dezember eine Sonderrolle zugestanden werden. Wenn die Bauern ihre Produktion über eine Verbesserung der Ressourceneffizienz erhöhten, verursachten sie sogar weniger Emissionen.

 

Dem DBV-Präsidenten zufolge stellen die notwendigen Anpassungen an die Erwärmung des Klimas die Landwirtschaft vor gewaltige Herausforderungen. Die Agrarbranche sei einer der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Sektoren. Es seien intelligente Strategien erforderlich, um die Wasserversorgung sicherzustellen, die Gesundheit von Pflanzen zu gewährleisten und neue, dem Klimawandel angepasste Sorten zu entwickeln.

 

Darüber hinaus leiste die Landwirtschaft über die Bioenergie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, hob Rukwied hervor. In Deutschland seien durch die Bioenergie im Jahr 2013 bereits 64 Mio t CO2-Äquivalent vermieden worden; das sei mehr als ein Achtel des deutschen Klimagasausstoßes. Schon deshalb nehme der Agrarbereich eine Sonderrolle beim Klimaschutz ein. AgE

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