Aktuelles

07.02.17

Die RWG App bietet neben vielen weiteren Funktionen auch die Möglichkeit, schnell und einfach lose Futtermittel direkt auf den Hof zu bestellen. Wie genau die App funktioniert, können Sie in dem Video verfolgen.
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Top-News

Unwetter vom 22.06.2017 mit erheblichen Folgen für die Landwirtschaft.

Sturmtief „Paul“ hat am Nachmittag und Abend des 22. Juni erhebliche Schäden auch in der Landwirtschaft verursacht. Bereits in den ersten Stunden nach dem Unwetter sind bei der Vereinigten Hagel online über 20.000 Hektar als geschädigt gemeldet worden. Bis zum Ende der viertägigen Meldefrist rechnet die Gesellschaft daher mit einer geschädigten Fläche von mindestens 50.000 Hektar. Neben Hagel in der Größe von Golfbällen führten Starkregenfälle sowie Sturmböen von über 100 km/h zu den Beschädigungen. Laut Auskunft des Deutschen Wetterdienstes wurde u. a. in Hamburg auch ein Tornado gesichtet.

Niedersachsen am stärksten betroffen

Ein besonders markantes Gewitterband erstreckte sich vom Alten Land über die Lüneburger Heide, Altmark und Magdeburger Börde bis in die Dahlener Heide zwischen Leipzig und Dresden. Eine weitere, kleinere, Gewitterzelle bewegte sich südwestlich von Gießen über Marburg bis nach Göttingen. In anderen Landesteilen sind zudem Streuschäden festzustellen.


 

Vor allem Getreide, Raps und Mais geschädigt – sowie Kernobst im Alten Land

In den Hauptschadengebieten wurden nahezu alle Ackerbaukulturen wie Wintergetreide, Mais, Zuckerrüben, Erbsen, Raps und Kartoffeln geschädigt. Die Besichtigung der Feldstücke wird direkt Anfang der kommenden Woche anlaufen. Der versicherte Wert aller betroffenen Flächen liegt voraussichtlich im oberen zweistelligen Millionenbereich. Neben den Feldfrüchten wurden im Alten Land südwestlich von Hamburg wie bereits vor wenigenWochen erneut einige Hundert Hektar Kernobst getroffen. Die genaue Höhe des Scha-dens dürfte Ende Juni beziffert werden können.

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Die Digitalisierung könnte helfen, die Landwirtschaft dem Verbraucher wieder näher zu bringen. Das zumindest hofft der Vorsitzende des Bundestagsernährungsausschusses, Alois Gerig. Bei der Veranstaltung „Sitzungswoche Agrar“ heute in Berlin bemängelte der CDU-Politiker, dass die Verbraucher durch die ständige Verfügbarkeit der Lebensmittel wenig darüber nachdächten, wo die Lebensmittel herkämen und wie sie produziert würden.

 

Die Digitalisierung könne außerdem dazu beitragen, die Landwirtschaft nachhaltiger zu machen und den ländlichen Raum attraktiver zu machen, so Gerig. Dafür allerdings sei ein flächendeckender Breitbandausbau dringend notwendig und in Arbeit.

 

Der grüne Bundestagsabgeordnete Harald Ebner bemängelte indes, dass die Mittel für den Breitbandausbau erst sehr spät zur Verfügung gestellt worden seien. Ebner geht ebenfalls von möglichen positiven Effekte der Digitalisierung für die Effizienz und den Ressourcenschutz aus. Auch beim Ökolandbau sieht er hier „noch Luft nach oben“. Gleichzeitig verwies der Grünen-Politiker auf die Aufgabe der Politik, mögliche Risiken und Nebenwirkungen zu bewerten. Wichtige Rückschlüsse erhofft sich Ebner durch das gerade für den Bereich der Landwirtschaft beauftragte Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag. AgE

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